Grenzen im Sealand-Sport verschieben
Ich habe es schon immer geliebt, neue Dinge zu tun – besonders Dinge, die noch niemand zuvor gemacht hat.
Die Idee kam also ganz natürlich:
Drei Teams in drei verschiedene Länder schicken, drei Spiele, an einem einzigen Wochenende.
Das hatte noch niemand zuvor gemacht.
Also haben wir es getan.
Februar 2023: Ein historisches Wochenende für Sealand
Am 18.–19. Februar 2023 reisten drei Teams, die das Fürstentum Sealand repräsentierten, durch Europa:
- Nationalteam → Island 🇮🇸
- Masters → Nordirland 🇬🇧
- Frauen-Team → Bordeaux, Frankreich 🇫🇷
Es war ehrgeizig. Es war chaotisch.
Und es war definitiv eine große Lernerfahrung.
Die Nationalmannschaft in Island
Nach einem schwierigen Einsatz in Montpellier reiste das Nationalteam nach Reykjavík, um gegen Einherjar zu spielen – das einzige American-Football-Team in Island.
Da ich 2017 schon einmal dort gespielt hatte, wusste ich, was uns erwartet:
- Eine einzigartige Indoor-Dome-Umgebung
- Ein starker, disziplinierter Gegner
- Ein echter Härtetest
Aber diesmal war es anders.
Durch die Verteilung der Spieler auf mehrere Teams reiste das Nationalteam mit einem reduzierten Kader und wenig Trainerunterstützung an – was sich als teuer herausstellen sollte.

Die Masters in Nordirland
Nach Montpellier hatten die Masters etwas Besonderes gefunden:
- Identität
- Zweck
- Ein echtes Teamgefühl
Sie reisten nach Coleraine, um mit den Causeway Giants unter Head Coach Conan Jal zu arbeiten.
Der Plan:
- Samstag: Coaching- und Entwicklungseinheit
- Sonntag: Ein Wettkampfspiel
Es ging nicht nur ums Spielen, sondern darum, Wissen zu teilen und Verbindungen aufzubauen.

Das Frauen-Team in Bordeaux
Frauen-American-Football in Großbritannien fühlte sich oft eingeschränkt an – „GB oder nichts“.
Das hat sich nicht richtig angefühlt.
Also haben wir etwas Neues aufgebaut.
Ein Sealand-Frauen-Team, das Spielerinnen aus dem gesamten Vereinigten Königreich zusammenbringt, gemeinsam in Milton Keynes trainiert – zusammen mit über 100 Spielern aus den Masters- und Nationalteams.
Von dort reisten sie nach Bordeaux, um im ersten Spiel gegen die Bordeaux Lions anzutreten.
Ein brandneues Team. Ein brandneues Kapitel.
Die Realität von drei Teams gleichzeitig
Die Wahrheit ist:
Nur weil man etwas kann, heißt das nicht, dass man es sollte.
Die Koordination von:
- Ausrüstung
- Reisen
- Coaching-Staff
- Kommunikation zwischen drei Ländern
war unerbittlich.
Während ich mit den Masters in Nordirland war, habe ich gleichzeitig:
- Spieler in Island telefonisch angeleitet
- Nachrichten vom Stadionpersonal weitergeleitet
- Logistik über mehrere Standorte koordiniert
Manchmal fühlte es sich an wie Tellerdrehen – nur dass die Teller hunderte Kilometer voneinander entfernt waren.
Ergebnisse des Wochenendes
Island
Das Nationalteam verlor knapp mit 28:16 – ein hartes Ergebnis, das die Auswirkungen des kleinen Kaders zeigte.
Bordeaux
Das Frauenteam verlor ebenfalls mit 48:22, zeigte aber eine starke Leistung und legte die Grundlage für die Zukunft.
Nordirland
Die Masters beendeten das Wochenende mit einem großartigen 44:0-Sieg gegen die Causeway Giants in einem starken, energiegeladenen Spiel.
Die Giants hatten später ihre beste Saison überhaupt und erreichten die Playoffs.
Haben wir dazu beigetragen? Sagen wir einfach: ja.

Gelerntes
Auf dem Papier hat es funktioniert.
Drei Teams. Drei Länder. Drei Spiele.
Aber persönlich war es eine der größten Lernerfahrungen seit Beginn der Seahawks.
Nicht physisch bei jedem Team zu sein, machte einen großen Unterschied.
Wenn ich vor Ort bin, kann ich Probleme sofort lösen.
Aus der Ferne verlässt man sich auf Nachrichten, Signale und die Hoffnung, dass alles wie geplant funktioniert.
Und manchmal passiert das nicht.

Nachwirkungen
Die Auswirkungen des Wochenendes waren für jedes Team unterschiedlich:
- Masters & Frauen: stärkere Bindungen und tiefere Verbindungen
- Nationalteam: Weckruf und komplette Neuaufstellung
Es war hart, aber notwendig.
Was danach kam
Im Sommer ging es schnell weiter:
- Masters und Frauenteam reisten nach Guadalajara, Spanien
- Das neu formierte Nationalteam reiste nach Palma, Mallorca, um gegen die Voltors zu spielen
Denn bei Sealand steht alles nie still.
Es geht immer weiter:
Was kommt als Nächstes?
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– Mike Ireland, Minister für Sport und Kultur
